The Mannheim Cord Blood Bank: Experiences and Perspectives for the Future

曼海姆脐带血库:经验与未来展望

阅读:16
作者:Stephanie Lauber, Monika Latta, Harald Klüter, Michael Müller-Steinhardt

Conclusions

Even though cell count and volume are key parameters for the eligibility of CB units, our data indicate that the ethnic background of the donor also plays a major role. Collection and processing of CB should be optimized in order to gain maximum volume and cell counts. Hintergrund und Methoden: Nabelschnurblut (CB) ist eine Alternative zur Gewinnung von hämatopoetischen Stammzellen aus Knochenmark oder peripheren Stammzellen. Die Mannheimer Nabelschnurblutbank hat bisher 1750 allogene Nabelschnurblutpräparate eingelagert. Wir berichten über unsere Erfahrungen und diskutieren Zukunftsperspektiven der Nabelschnurbluteinlagerung. Folgende CB-Parameter wurden untersucht: Volumen, nukleäre (NC), mononukleäre (MNC) und CD34+ Zellen, Kolonie bildende Einheiten (CFUGM) sowie ethnische Herkunft des Spenders. Bei den transplantierten Präparaten wurden die Patienten- und Transplantatdaten ausgewertet und die Präparateeigenschaften mit eingelagerten CB verglichen. Ergebnisse: Nur 25% aller gesammelten Nabelschnurblutpräparate erfüllten die Einlagerungskriterien. Die Hauptursachen hierfür waren 1) zu niedriges Vollblutvolumen (57,7%), 2) zu spätes Eintreffen der Präparate im Verarbeitungszentrum (19,2%) sowie 3) zu niedrige Zellzahl (7,2%). Bisher wurden 36 Mannheimer Nabelschnurblutpräparate, vorwiegend an Kinder (62%) abgegeben. Die Transplantationsindikationen waren primär hämatologische Erkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems und metabolische Erkrankungen. Die Zellzahlen der transplantierten Präparate waren signifikant höher, als die der eingelagerten (NC: 12,5 vs. 7,2 [.dotmath] 108, MNC: 4,7 vs. 2,9 × 108, CD34+ Zellen: 3,3 vs. 1,8 × 106, Mittelwert; jeweils p < 0,001). Bei den Spendern der transplantierten Präparate fanden wir bei 36% einen Migrationshintergrund gegenüber 20% bei den eingelagerten Präparaten (p = 0,04). Schlussfolgerungen: Obwohl vor allem das Volumen und der Zellgehalt für die Auswahl von Nabelschnurblutpräparaten verantwortlich sind, zeigen unsere Daten, dass dabei auch der ethnische Hintergrund der Spender eine bedeutende Rolle spielt. Um Nabelschnurblutpräparate mit einem möglichst großen Volumen und einem hohen Zellgehalt zu gewinnen, müssen die Sammel- und Verarbeitungsmethoden optimiert werden.

Methods

As a source of hematopoietic stem cells, cord blood (CB) is an alternative to bone marrow or peripheral blood stem cells (PBSC). The Mannheim Cord Blood Bank has currently stored about 1,750 allogeneic CB units. Here we report our experiences and discuss future perspectives of CB banking. We analyzed CB units for nucleated cell (NC), mononucleated cell (MNC) and CD34+ cell count, volume, colony-forming units (CFU-GM) as well as ethnic background of the donor. Transplanted CB units were analyzed for patient and transplant characteristics and compared to stored CB units.

Results

Only 25% of all collected CB units met storage criteria. Main reasons for exclusion were: i) insufficient volume (57.7%), ii) delayed arrival at the processing site (19.2%) and iii) little cell count (7.2%). Up to now 36 CB units have been released for transplantation mainly to children (62%). Transplant indications were hematological diseases, immune deficiencies and metabolic diseases. Transplanted CB units showed significantly higher cell counts compared to stored units (NC: 12.5 vs. 7.2 x 10(8), MNC: 4.7 vs. 2.9 x 10(8), CD34+ cells: 3.3 vs. 1.8 x 10(6), mean; p < 0.001 each) and were found more often in ethnic minority groups (36 vs. 20%; p = 0.04). CONCLUSIONS: Even though cell count and volume are key parameters for the eligibility of CB units, our data indicate that the ethnic background of the donor also plays a major role. Collection and processing of CB should be optimized in order to gain maximum volume and cell counts. Hintergrund und Methoden: Nabelschnurblut (CB) ist eine Alternative zur Gewinnung von hämatopoetischen Stammzellen aus Knochenmark oder peripheren Stammzellen. Die Mannheimer Nabelschnurblutbank hat bisher 1750 allogene Nabelschnurblutpräparate eingelagert. Wir berichten über unsere Erfahrungen und diskutieren Zukunftsperspektiven der Nabelschnurbluteinlagerung. Folgende CB-Parameter wurden untersucht: Volumen, nukleäre (NC), mononukleäre (MNC) und CD34+ Zellen, Kolonie bildende Einheiten (CFUGM) sowie ethnische Herkunft des Spenders. Bei den transplantierten Präparaten wurden die Patienten- und Transplantatdaten ausgewertet und die Präparateeigenschaften mit eingelagerten CB verglichen. Ergebnisse: Nur 25% aller gesammelten Nabelschnurblutpräparate erfüllten die Einlagerungskriterien. Die Hauptursachen hierfür waren 1) zu niedriges Vollblutvolumen (57,7%), 2) zu spätes Eintreffen der Präparate im Verarbeitungszentrum (19,2%) sowie 3) zu niedrige Zellzahl (7,2%). Bisher wurden 36 Mannheimer Nabelschnurblutpräparate, vorwiegend an Kinder (62%) abgegeben. Die Transplantationsindikationen waren primär hämatologische Erkrankungen, Erkrankungen des Immunsystems und metabolische Erkrankungen. Die Zellzahlen der transplantierten Präparate waren signifikant höher, als die der eingelagerten (NC: 12,5 vs. 7,2 [.dotmath] 108, MNC: 4,7 vs. 2,9 × 108, CD34+ Zellen: 3,3 vs. 1,8 × 106, Mittelwert; jeweils p < 0,001). Bei den Spendern der transplantierten Präparate fanden wir bei 36% einen Migrationshintergrund gegenüber 20% bei den eingelagerten Präparaten (p = 0,04). Schlussfolgerungen: Obwohl vor allem das Volumen und der Zellgehalt für die Auswahl von Nabelschnurblutpräparaten verantwortlich sind, zeigen unsere Daten, dass dabei auch der ethnische Hintergrund der Spender eine bedeutende Rolle spielt. Um Nabelschnurblutpräparate mit einem möglichst großen Volumen und einem hohen Zellgehalt zu gewinnen, müssen die Sammel- und Verarbeitungsmethoden optimiert werden.

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